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Weingut Jülg – Schweigen - Pfalz

Support your locals!

4,5 Sterne
– Eichelmann Deutschlands Weine 2026

4 Sterne
– Falstaff Weinguide Deutschland 2026

4 Sterne
– Vinum Weinguide Deutschland 2026

4 F
– Der Feinschmecker „Die 555 besten Weingüter in Deutschland 2024“

4 Sterne
– Eines der besten Weingüter des Landes (wein.plus)

„Kollektion des Jahres 2025“!
– Meiningers Deutscher Pinot-Preis

VDP-Mitglied seit 2021

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Winzer*in
Werner und Johannes Jülg
Region
Pfalz
Rebfläche
27ha
Rebsorten
Spätburgunder (20%), Weissburgunder (20%) , Grauburgunder (20%), Riesling (20%), Chardonnay (10%)
Mitgliedschaft/Verbände
VDP-Mitglied (seit 2021)
Beste Lagen
Schweigener Sommerberg (Kammerberg, Wormberg, Kostert), Springberg, Pfarrwingert
Zusammenarbeit
seit 2017
Historie
Weinbaut seit 1961

„Der Siegeszug von Johannes Jülg hält weiter an. Nachdem er bereits in den Jahren 2021 und 2024 die beste Kollektion des Jahres bei Meiningers Rotweinpreis stellte, wurde er bei Meiningers Deutscher Pinot-Preis nun bereits zum zweiten Mal mit dem begehrten Sonderpreis ausgezeichnet.“ – Meiningers Weinwelt

„Ihre eleganten und präzisen Burgunder haben sich längst in der Spitze etabliert –das gilt für die Region und weit darüber hinaus. Insgesamt wieder eine starke Kollektion.“ – Falstaff Weinguide 2026

„Jülg war immer schon ein seriöser Betrieb, doch was hier nun unter Johannes‘ Ägide passiert, ist extrem erstaunlich. Es war eine kluge Entscheidung des VDP Pfalz, ihn in seine Reihen aufzunehmen, und für Johannes wirkte dies wohl wie eine Art Katalysator.“ – Vinum Weinguide Deutschland 2026

„Frankreich ist hier ganz offensichtlich Vorbild. Spätburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, wie sie in Deutschland in dieser Qualität nurmehr wenig Konkurrenz haben. Aber halt, da ist ja auch noch der Riesling! Jülg kann alles.“ – Marcus Hofschuster (wein.plus)

Liebe Freunde, vergangenes Jahr war für die Jülgs ein Jahr der Anerkennung und des Einfahrens wohlverdienter Lorbeeren: zuletzt etwa die Auszeichnung für die „Kollektion des Jahres“ im Rahmen des Wettbewerbs „Deutscher Pinot-Preis 2025“ im Meininger Verlag. Hier konnten sie sich in einer Blindverkostung von über 500 verschiedenen Burgundern behaupten! Das Urteil der Jury könnte kaum deutlicher sein: „Der Siegeszug von Johannes Jülg hält weiter an. Nachdem er bereits in den Jahren 2021 und 2024 die beste Kollektion des Jahres bei Meiningers Rotweinpreis stellte, wurde er bei Meiningers Deutscher Pinot-Preis nun bereits zum zweiten Mal mit dem begehrten Sonderpreis ausgezeichnet.

Der Weinbau hängt komplett von der Natur ab und dieses Jahr markiert einen krassen Einschnitt, auf den viele von Ihnen uns bereits aufmerksam gemacht haben. Wir müssen Ihnen nicht ausführlich erläutern, dass dieser Sommer so einige Herausforderungen mit sich brachte – wir alle haben es am eigenen Leib gespürt und herausgeschwitzt. Im Juli, genauer gesagt am 16. des Monats trafen Schweigen-Rechtenbach massive aber lokal begrenzte Hagelstürme die Weinberge der Familie Jülg. Innerhalb von 5 Minuten waren rund 80% der gesamten Jahresernte des vor uns stehenden Jahrgangs, wenige Wochen vor Lesebeginn zerstört und damit tausende Stunden Weinbergsarbeit, die eingefahren werden sollten. Vielerorts wurde zu Recht gefragt: Was tun, wie unterstützen? Nun, hierfür hat die Familie einen klaren Rat: „Mund abbuze un weidermache!“ Kurzum: jede Flasche Wein, jeder Genuss ist auch geteiltes Leid und Unterstützung um das kommende Jahr zu bewältigen und die Schäden auszugleichen. Wann, wenn nicht jetzt, wäre der beste Zeitpunkt um eine Flasche Jülg zu öffnen?!? Unser Motto: support your locals!

Jülg: Senkrechtstarter aus der Südpfalz
Die Jury des Meiningers Deutscher Pinot-Preis 2025 bringt es auf den Punkt: „Seit seinem Einstieg in den vom Großvater im Jahr 1961 gegründeten Betrieb legte Johannes Jülg einen echten Senkrechtstart hin. Von den weißen Burgundern über seine Rieslinge bis hin zu den Spätburgundern und Schaumweinen bietet das Weingut ein stilsicheres Sortiment, dass in den Verkostungen stets auffällt und sich sicher auf die vorderen Plätze manövriert. Die Burgunder von Johannes Jülg stehen für einen spannenden, eleganten, souveränen und von Trends losgelösten Stil. Weder ausgeprägt oxidativ noch ausgeprägt reduktiv – wenn überhaupt, dann mit einem feinen Mix aus beiden – und immer mit einem festen Kern aus kalkig-griffiger Mineralität sowie viel Trinkanimo. Weiße Burgunder-Interpretationen von internationalem Format und damit mehr als verdient: die Pinot-Kollektion des Jahres für das Weingut Jülg.“

Uns erwartet eine brillante Kollektion!
Die Burgunder, insbesondere auch Weißburgunder und Chardonnay sind aus einem Guss! Bei schönstem Sonnenschein im legendären Gutsausschank zu sitzen, dabei eine exzellente Bouillabaisse und Pfälzer Vorspeisen wie Saumagen-Carpaccio und hausgemachten Weißen Käse aus Hunspacher Rohmilch zu genießen (auch auf dem Teller wird die Grenznähe zelebriert), ist ein Stück Luxus, das wir liebend gern häufiger in unseren Alltag integrieren würden. Immerhin steht das Idyll der Jülg’schen Oase wenigstens einmal im Jahr im Terminkalender – doch die Weine, die können wir glücklicherweise jeden Tag zu Hause genießen!

Es ist schon sehr spannend von Jahr zu Jahr zu beobachten, was sich im Weingut so hinter den Kulissen bzw. „unter der Haube“ tut. „Johannes Jülg ist ein sehr ehrgeiziger Mensch, der es nicht haben kann, Dinge als richtig zu erkennen und sie dann aber nicht umzusetzen – oder umsetzen zu können. Aus diesem Grund ist beim Weingut Jülg viel Druck im Kessel, es passiert viel.“, lässt sich im Vinum Weinguide 2023 nachlesen. Unsere Grenzgänger, die französisches Savoir-vivre mit Pfälzer Tradition verbinden, arbeiten sich in den letzten Jahren und seit der Aufnahme in den VDP (Verein Deutscher Prädikatsweingüter) im Jahr 2021 unermüdlich an eine Idealvorstellung ihres Betriebs heran. Sie sind im steten Austausch mit anderen Winzern, kennen die verschiedenen Denkschulen, wägen weitsichtig ab, was für ihr Terroir und den angestrebten Stil infrage kommt und adaptieren entsprechend, verwerfen und stellen neu auf. Wie gute Schachspieler planen Werner und Sohn Johannes jeden Zug und haben die nächsten drei, vier, fünf und mehr auch im Blick. Vor allem wissen sie genau, wohin die Reise gehen soll. Johannes ist sich über seine Motivation im Klaren:

Produktqualität über alles, Kompromisse gibt es nicht. Die „Vermessung ihrer Erde“, der Lagen rund um Schweigen dies- und jenseits der französischen Grenze, bildet dabei die Grundlage. Rebsorten auf nicht idealen Standpunkten wurden ersetzt, suboptimale Flächen gegen bessere eingetauscht. Inzwischen entsteht ein neuer Weinkeller, der – ohne größeres Expandieren – den Arbeitsalltag und sämtliche Prozesse optimieren soll. Nichts wird dem Zufall überlassen. Dass all diese Schritte im Stillen geschehen, die steten Verbesserungen hier eher einer Evolution als einer Zäsur gleichen, unterstreicht, dass hier seit der Gründung des Weinguts durch Großvater Oskar Jülg, mit einem hellsichtigen Blick für die Zukunft gearbeitet wurde. Und das zahlt sich nun in der dritten Generation enorm aus. Die Jülgs haben einen so exzellenten wie originären Stil mit bestechendem Wiedererkennungswert entwickelt, ganz ohne E(r)gotherapie und nur durch Verfeinerung des Vorhandenen.

Die Aufnahme in den VDP hatte allerdings zur Folge, dass Vater und Sohn Jülg ihr Sortiment etwas umgestalten mussten. Die Herkunft wurde noch mehr in den Fokus gerückt, die Qualität der Basis noch weiter angehoben. Wenn man die beiden so sprechen hört, wird schnell klar, dass sie sich an einem Punkt ihrer Winzerkarriere befinden, der neue Ideen geradezu katalysiert. Dazu gehört auch die Umstellung auf bio-zertifizierten Weinbau, und das in einem Jahrgang, der selbst alteingesessene Bio-Winzer vor beträchtliche Herausforderungen gestellt hat. Doch Johannes ist überzeugt: „Für uns gibt’s keinen Schritt zurück, nur nach vorne.“ Mit der aktuellen Kollektion ernten sie nun die ersten Lorbeeren der mühsamen Umstellungsarbeit: biozertifizierte 2024er-Weine à la Jülg!

Jülg, das ist ganz klar deutsche Burgunderspitze. Und das bei vergleichsweise sagenhaft günstigen Preisen wie seine „vom Kalk“-Linie belegt. Der Sonnenberg, die omnipräsente Lage, die sich in Kammerberg, Kostert und Wormberg aufteilt, strahlt in vollem Glanz: Konsequent verfolgt Johannes hier den Terroirgedanken, und entlockt der Großlage verschiedene grandiose Spätburgunder! „Wir steigern uns jedes Jahr, immer in Anbetracht des Jahrgangs. Kein Jahrgang wird mehr als Hindernis betrachtet, sondern als Herausforderung.“ Johannes Jülg – noch jung an Jahren, aber umso reicher an Wissen und Erfahrung – gilt als „der Shootingstar der deutschen Burgunderszene“ (Falstaff). Gelernt hat er unter anderem bei Klaus Peter Keller, Werner Schönleber und auf der nicht minder berühmten Domaine Clos des Lambrays in Burgund. Wenn wir uns mit ihm austauschen, fällt auf, dass er ganz genau weiß, wie seine hochangesehenen Kollegen arbeiten. Johannes ist längst im Olymp deutscher Burgundererzeuger angekommen. Wir zumindest können uns beim besten Willen nicht mehr vorstellen, wie die Weinwelt ohne die Pfälzer Burgunder aus dem Hause Jülg aussähe. Und auf die möglicherweise preiswertesten Burgunder Deutschlands, ihre Guts- und Ortsweine, können und wollen wir schon gar nicht verzichten!

Lagen in Deutschland, Lagen in Frankreich – geeint durch den Sonnenberg
Zusammen mit seinem Vater Werner bewirtschaftet der sympathische Jungstar 27 Hektar Rebfläche. An einem ganz speziellen Ort sind beide im wahrsten Sinne des Wortes als „Grenzgänger“ unterwegs. Wie das denn? Nun, das Weinanbaugebiet der Pfalz erstreckt sich als ein durchschnittlich sieben Kilometer breiter, etwa 23.600 Hektar umfassender Traubengürtel in einer klimatisch besonders gesegneten Region, in der alljährlich selbst Mandeln und Feigen reifen. Das seit 1961 bestehende Gut von Familie der Jülg in Schweigen – im Grenzland zwischen Vogesen und Pfälzerwald, wo sich Elsass und Pfalz berühren – besitzt erstklassige, sehr kalkhaltige Weinberge auf deutschem sowie (bei Wissembourg) französischem Territorium. Was wiederum mit der wechselvollen Geschichte der Pfälzer und Saarländer und ihrer französischen Nachbarn zusammenhängt. Vor Inkrafttreten des Schengener Abkommens mussten die weiß Gott frankophilen Jülgs stets ihren Reisepass bei der Arbeit im Weinberg mit sich führen, da sich 40 % ihrer Weinberge auf französischem Staatsgebiet befinden. Doch lassen wir diese der Historie geschuldeten Irrungen und Wirrungen hinter uns und wenden wir uns umso nachdrücklicher den authentischen Terroirweinen zu, die unsere Winzer mit so viel Könnerschaft und Herzblut vinifizieren! Liebe Kunden, schon lange predigen wir, dass über dem Jahrgang, über jeder noch so großen Lage stets der Winzer steht. Der letztlich darüber entscheidet, welche Qualität auf die Flasche kommt. Und nur durch Qualität kann das volle Potenzial einer Lage und eines Jahrgangs erfasst werden. Daher setzen wir seit vielen Jahren auf unsere wertvollste Ressource: das Vertrauen in unsere Winzer.

Weine dieses Winzers

Coup de Cœur
Pfalz Chardonnay (60 %), Weißburgunder (20 %), Grauburgunder (20 %) trocken großes Holzfass > 300 l Lieferbar
Pfalz Weißburgunder, Chardonnay brut Edelstahl 91/100 – Falstaff Lieferbar
Pfalz Spätburgunder, Pinot Meunier brut Edelstahl 90/100 – Falstaff Lieferbar
Coup de Cœur
Pfalz Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah großes Holzfass > 300 l Lieferbar
Pfalz Sauvignon Blanc (100 %) Edelstahl | Holz Lieferbar
Pfalz Chardonnay (100 %) trocken Barrique (neu) Lieferbar
Pfalz Chardonnay (100 %) trocken Barrique (neu) 1. Platz – Meiningers Pinot-Preis
96/100 – Falstaff
5 Trauben – Gault&Millau
Lieferbar
Pfalz Chardonnay (100 %) trocken Edelstahl | Holz Lieferbar
Pfalz Chardonnay (100 %) trocken Edelstahl | Holz Lieferbar
Pfalz Chardonnay (100 %) brut großes Holzfass > 300 l 1. Platz „Sparkling Trophy“ – Falstaff Lieferbar
Pfalz Riesling (100 %) trocken Edelstahl nur noch 5 Mal verfügbar
Pfalz Pinot Noir (80 %), Pinot Meunier (20 %) brut nature großes Holzfass > 300 l nur noch 6 Mal verfügbar
Pfalz Chardonnay (100 %) brut nature großes Holzfass > 300 l 95/100 – Falstaff
4 Trauben – Gault&Millau
Lieferbar
Bio
Pfalz Grauburgunder (100 %) trocken Edelstahl | Holz Reservierbar
Vegan
Coup de Cœur
Pfalz Chardonnay (100 %) trocken großes Holzfass > 300 l Lieferbar
Vegan
Pfalz Weißburgunder (100 %) trocken großes Holzfass > 300 l Lieferbar
Bio
Pfalz Riesling (100 %) trocken Edelstahl | Holz Lieferbar
Pfalz Sauvignon blanc (100 %) trocken Barrique (neu) 94/100 – Falstaff Lieferbar
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken Barrique (gebraucht) Lieferbar
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken Barrique (neu) Lieferbar
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken Barrique (neu) 95/100 – Meiningers Sommelier Lieferbar
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken Barrique (neu) Lieferbar
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken Barrique (neu) Lieferbar
Pfalz Riesling (100 %) trocken Edelstahl Lieferbar
Pfalz Weißburgunder (100 %) trocken Barrique (neu) 2. Platz Bester Weissburgunder Premium – Meininger Deutscher Pinot-Preis 2026 Lieferbar
Vegan
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken Barrique (gebraucht) Lieferbar
Vegan
Coup de Cœur
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken Barrique (gebraucht) Lieferbar
Coup de Cœur
Pfalz Spätburgunder (100 %) trocken großes Holzfass > 300 l Lieferbar
Bio
Pfalz Weißburgunder (100 %) trocken Edelstahl | Holz 91/100 – Meiningers Weinwirtschaft Lieferbar